Hundelexikon Buchstabe M

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Tierbetreuung Wien - Betreute HundeMANNSCHÄRFE

Aggressionspotential des Hundes gegenüber Menschen. Die Mannschärfe ist je nach Rasse unterschiedlich stark ausgeprägt und kann durch Training gesteigert werden oder gedämpft werden. Herdenschutzhunde besitzen eine sehr hohe Mannschärfe, Golden Retriever sind so gut wie nie Mannscharf.

MEUTE

Als Meute bezeichnet man eine zu jagdlichen Zwecken gehaltene große Anzahl von Hunden (Familienverband).

MATERNALE ANTIKÖRPER

Das sind Antikörper die in der Muttermilch vorhanden sind, und die den Welpen anfangs vor Infektionen schützen.

MILCHTRITT

Beim Milchtritt treten die Hundewelpen beim Lecksaugen mit ihren Vorderläufen gegen die Zitzen der Hündin.

MERLEFAKTOR

Der Merlefaktor ist eine Erbanlage. Sie verursacht die Farbverdünnung und Scheckung im Hundefell. Auch kann sie teilweise oder auch ganz blaue Augen hervorrufen.

MASKE

Die Maske ist meistens eine dunkle pigmentierte Partie die sich um den Fang oder um den Schädel des Hundes befindet.

MANTRAILING

Mantrailing ist die Bezeichnung für die Suche mittels Gebrauchshunden nach vermissten Personen unter Anleitung eines Hundeführers.

MAULKORB

Ein Maulkorb (auch Beißkorb) ist ein Gegenstand, der bei Hunden den Einsatz des Mauls einschränkt. Insbesondere die unerwünschte Aufnahme von Essbarem – zum Schutze des Hundes – und das Beißen in Streßsituationen soll durch einen Maulkorb verhindert werden. Auch dient der Maulkorb zum Schutze des Hundes und des Menschen gegen Verletzungen bei Wundversorgungen und bei krankheitsbedingten tierärztlichen Eingriffen an unseren Hunden.

MRSA

MRSA (Abkürzung für: Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) sind Bakterien. Im Volksmund werden MRSA auch Krankenhausbakterien genannt. Im klinischen Sprachgebrauch wird MRSA oft mit multiresistenter Staphylococcus aureus übersetzt. Unter MRSA (gleichbedeutend auch als ORSA bezeichnet) versteht man im engeren Sinne Staphylococcus aureus-Stämme, die gegen alle bisher marktverfügbaren ß-Lactam-Antibiotika (z. B. Penicillin) resistent sind. MRSA führt nicht zu einer speziellen Infektion, die immer ein Organ oder Körperteil betrifft. MRSA ist ja zunächst mal ein Hautkeim und Hautkeime leben auf der Haut ohne sofort krank zu machen. Dennoch können auch Hautkeime, bei Vorliegen von

Grunderkrankungen, z.B. Schnittwunde, Fremdkörper tiefer in den Körper vordringen und eine Infektion auslösen. Diese zeigt sich dann in Form einer eitrigen Entzündung, in der Lunge als Lungenentzündung, im Blut als Blutvergiftung usw. Typisch für MRSA ist zum Beispiel die Übertragung durch die Hände von MRSA-besiedelten Personen wie Pflegepersonal in Klinik oder Altenheim. Aber auch kontaminierte Gegenstände (wie Katheter, Atemschläuche, Versorgungsschläuche von medizinischen Geräten, Badetücher) oder Flüssigkeiten (Leitungswasser) können MRSA übertragen, da die Bakterien verschiedenen Oberflächen sehr gut anhaften.

MOLOSSSER

Ist in der Kynologie ein Oberbegriff für große, massige und muskulöse Hundetypen die in der FCI – Systematik auch als doggenartige Hunde bezeichnet werden.  Zu den Molossen gehört zum Beispiel der Do Khyi, Cane Corso Italiano, Mastiff, Dogo Canario, Dogue de Bordeaux…..

MISCHLINGSHUND

Als Mischlingshund kurz nur Mischling oder Mix genannt, bezeichnet man einen Hund der bei einer nicht geplanten Paarung zwischen Hunden gezeugt wurde, die nicht derselben oder überhaupt keiner Rasse angehören.

MASTIFF

Der Mastiff ist eine von der FCI anerkannte britische Hunderasse.

MUDI

Der Mudi ist eine von der FCI anerkannte ungarische Hunderasse.

MOPS

Der Mops ist eine von der FCI anerkannte englische Hunderasse.

MALTESER

Der Malteser ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse, die im zentralen Mittelmeerraum entstanden ist.

MEDIZIN

Die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen von Menschen und Tieren nennt man Medizin.

MAGYAR VISZLA (KURZHAARIGER UNGARISCHER VORSTEHHUND)

Der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund (ungarisch Rövidszőrű magyar vizsla) ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse.

MICRO-KALIUM RETARD

Micro-Kalium retard-Kapseln führen dem Körper lebensnotwendiges Kalium zu. Kalium ist für viele Stoffwechselprozesse, für die Muskel, Nerven- und Nierenfunktion und zur Aufrechterhaltung der Zellstruktur notwendig.

MAGENDREHUNG

Die Magendrehung beim Hund (Torsio ventriculi, Dilatatio et Torsio ventriculi) ist eine Krankheit, bei der sich der Magen um die eigene Längsachse dreht. Die Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt. Bei der Magendrehung, dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dabei werden abgehende und ankommende Blutgefäße sowie Magen Ein- und Ausgang (Darm und Speiseröhre) abgeschnürt und unterbrochen. Die Abschnürung führt dazu, dass die im Magen entstehenden Gase nicht entweichen können, sodass der Magen immer mehr aufgast und stark gedehnt und hart wird. Eine Magendrehung ist ein sehr

ernst zu nehmender, tiermedizinischer Notfall. Die Überlebenschance des Hundes ist um so höher, je schneller er zum Tierarzt kommt. Die akute Magendrehung ist eine plötzlich und aus heiterem Himmel auftretende Magenerweiterung (Dilatation), die sowohl mit einer Drehung des Magens um die Längsachse (Torsio) als auch um die Querachse (Volvulus) einhergeht. Die Folge ist eine Sauerstoff-Unterversorgung des Magens und weiterer Organe. Eine Magendrehung beim Hund kommt zwar relativ selten vor, kann aber unbehandelt innerhalb weniger Stunden zum Tod führen. Eine Magendrehung endet in 30 – 60 % der Fälle tödlich. Die

lebensrettende Operation muss innerhalb von 4 Stunden durchgeführt werden. Die Magendrehung beim Hund äußert sich durch Unruhe, die Hunde beginnen zu würgen und versuchen erfolglos zu erbrechen. Oftmals speicheln sie. Ihr Bauch bläht sich auf – er ist hart und schmerzhaft. Als Folge nimmt der Bauchumfang direkt hinter den Rippen zu. Weitere Symptome sind starke Unruhe, übermäßiges Hecheln und Würgen, ohne dass es jedoch zu Erbrechen kommen kann. Werden Gefäße im Bauchraum über einen längeren Zeitraum abgeschnürt, wird der Kreislauf des Hundes geschwächt. Die Schädigung der Magenwand nimmt zu, der Hund

ist kaum noch ansprechbar und kann nur noch liegen. Durch die starke Drehung des Magens kann die Magenwand reißen, wodurch der Mageninhalt und die Magensäure in die Bauchhöhle gelangen. Ist dieser Zustand erreicht, befindet sich der Hund in einer akuten Lebensgefahr. Auch die Gefäßabschnürungen führen unbehandelt unweigerlich zum Herzversagen. Eine schnelle Behandlung ist notwendig, um das Leben des betroffenen Hundes zu retten.

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